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Golden Lifting

 

OP-Dauer: etwa 2h
Narkosevariante: Lokalanästhesie
Klinikaufenthalt:  nicht erforderlich
Nach der OP: 
Intensive Genesungsphase 10 Tage, Sport & schwere körperliche Belastung nach 4 Wochen

 

Das Golden Lifting bietet die Möglichkeit, den ersten Alterserscheinungen der Gesichtshaut oder anderen Körperregionen ( z. B Schlaffheit, Runzeln, etc.) entgegenzuwirken. Feine Fäden aus reinem 24-karätigem Gold werden in Kombination mit einem resorbierbaren Begleitfaden ins subkutane Gewebe eingebracht. Während der Implantation dient dieser Faden der Stabilisierung, da die Goldfäden auf Grund ihrer Reinheit sehr zerbrechlich sind. Die Korrektur größerer Hautareale erfolgt anhand eines konzipierten Gitternetzes. Optimale Ergebnisse können vor allem im Gesicht, am Hals, der Innenseite der Oberschenkel, der Innenseite der Oberarme und der Bauchregion erzielt werden. Bereits vier bis sechs Wochen nach der Behandlung stellt sich ein erster sichtbarer Erfolg ein, der sich von Woche zu Woche optimiert. Das Endresultat hält je nach individuellem Befund zwischen fünf bis zehn Jahre an. Diese Verjüngungsmethode kann mehrmals wiederholt und angewandt werden. Eventuelle ästhetische Eingriffe zu einem späteren Zeitpunkt sind dadurch nicht ausgeschlossen.

 

Studien

Laut neuesten Forschungsergebnissen der Universität Murcia in Spanien kann der Handlungsmechanismus dieser Verjüngungsmethode auf hohem histologischem Niveau eingestuft werden. Innerhalb von 60 Tagen ist die vollständige Resorbierung des Begleitfadens abgeschlossen. Unter dem Fachbegriff "Granulomatoide" oder auch "imperfekte Granulomatose" löst der Goldfaden eine Reaktion aus, die sich fast ausschließlich aus einer einkernigen "Histiozytenkrone" mit peripheren aktiven Fibroblasten zusammensetzt. Um die implantierten Goldfäden bildet sich Kollagen das sich mit der Zeit stetig vermehrt. Mehrkernige Riesenzellen oder allergische Reaktionen wurden während diesen Studien in keiner Weise beobachtet. Anhand von Färbetechniken des Retikulins, konnte beobachtet werden, dass sich eine Vielzahl dieser Zellen um den Goldfaden legen. Mittels makroskopischen Untersuchungen kann man einen röhrenförmigen Bindegewebsaufbau belegen. Aus diesen beschriebenen Zellenprozessen resultiert eine verstärkte Hydration und Erneuerung der Haut. Es entsteht ein Liftingeffekt der weder Gesichtszüge verändert noch negative Merkmale hinterlässt.

 

Materialeigenschaften

Die Gold- und Polyglykolacidfäden sind fest mit einer geraden, dreieckigen, altraumatische Nadel verbunden. Diese Kombination gewährleistet nicht nur eine minimale Diskontinuität, sondern auch ein minimales Trauma. Die dreieckige Spitze der Nadel garantiert neben einem leichten Durchdringen der Haut gleichzeitig auch einen schnellen Verschluss des Fadenkanals. Die verwendeten 24-karätigen Goldfäden zählen auf Grund ihrer antiallergischen Eigenschaften zum bevorzugten Material. Der gezwirnte Begleitfaden aus Polyglykoliksäure schafft durch seine Geschmeidigkeit die optimalen Voraussetzungen für eine einfache Behandlung und wird durch die Hydrolysewirkung ohne entzündliche Reaktion resorbiert. Das Goldfadenkit befindet sich in einer durch Äthylenoxyd sterilisierten Verpackung. Daraus resultierend bewahrt nicht nur die Oberfläche sondern auch das Innere des Fadens seine Sterilität. Zusammenfassend gewährleisten und optimieren alle genannten Charakteristiken eine leichte Implantierung des Goldfadens.

Implantationstechnik

In das zu behandelnde Areal wird nach einer gründlichen Desinfektion ein Lokalanästhetikum an Ein- und Ausstichstellen infiltriert. Die späteren Verlaufslinien der Goldfäden werden mit einem Hautmarker aufgezeichnet. Bei der Implantierung der Goldfäden in subkutaner Ebene wird präzise darauf geachtet die Ein- und Ausstiche nicht direkt im markierten Bereich zu setzen, da sonst ein Tätowierungseffekt entstehen kann. Nach Implantierung eines Goldfadens entlang der vorgesehenen Verlaufslinie, wird das proximale Fadenende mit einem Finger komprimiert, damit dieses nicht aus der Einstichstelle hervortritt. Mit dem Ziel eine Hautfalte zu erzeugen, wird das andere Ende nach oben und hinten gezogen. Mit einer gebogenen Schere wird die Haut komprimiert und der Faden abgetrennt. Ein anschließendes Glattstreichen der Haut lässt ihn dann subkutan unsichtbar werden. Eine Fixierung mit Papierpflasterstreifen nach abgeschlossener Behandlung soll die Mimik für 24 Stunden minimieren und einschränken.



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