Lidstraffung

 

OP-Dauer:   1-2h
Narkosevariante: Lokalanästhesie oder Dämmerschlaf
Klinikaufenthalt:  nicht erforderlich
Nach der OP:  Intensive Genesungsphase 1 Woche, Sport & schwere körperliche Belastung nach 3 Wochen

Die Erschlaffung der Lider ist eine normale Folge der Veränderungen in den elastischen Fasern der Haut, deren Spannkraft im Laufe des Lebens geringer wird. Meist tritt die Liderschlaffung sowohl am Ober- als auch am Unterlid auf. Ziel der Operation ist es, den Hautüberschuss und verlagertes Fett (z. B. Tränensäcke) und unter Umständen auch überschüssiges Muskelgewebe zu entfernen.

Das Operationsverfahren verläuft folgendermaßen: Von Schnitten ausgehend, die annähernd parallel zu den Lidkanten und möglichst in Hautfalten verlaufen, wird das überschüssige Gewebe abgetragen. Die Wundränder werden mit feinsten Nähten vereinigt. Der Eingriff wird in Narkose bzw. örtlicher Betäubung mit oder ohne Dämmerschlaf durchgeführt. Nach der Operation empfiehlt sich die Verwendung von kühlenden Auflagen. Die Nähte werden nach einigen Tagen entfernt. Narbenbildung ist im Normalfall nicht gegeben. 

Den Erfolg einer Behandlung und ihre Risikofreiheit kann kein Arzt garantieren. Die allgemeinen Gefahren ärztlicher Eingriffe (z.B. Infektionen) sind dank der Fortschritte der Medizin sehr viel seltener geworden. Wir können aber auch mehr als früher dagegen tun. Größere Nachblutungen sind selten, kleinere Blutergüsse bilden sich in ein bis zwei Wochen zurück. 

Die Erfolgsaussichten einer Lidstraffung sind sehr gut. Die Operation führt zu einer Verjüngung des Aussehens, besonders dann, wenn ein Überschuss lockerer Haut oder Fettgewebeansammlungen beseitigt werden. Es können sich erneut feine Lachfältchen im Unterlid oder seitlich der Schläfe bilden. Diese sind jedoch weniger auffällig als vor der Operation. Gestraffte Lider lassen sich auch meistens wesentlich schöner schminken.



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