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Povergrößerung mit Eigenfettimplantierung

OP-Dauer:              3-4h je nach individuellem Befund
Narkosevariante: Vollnarkose
Klinikaufenthalt:  nicht erforderlich
Nach der OP:   Intensive Genesungsphase 2 Wochen, Sport & schwere körperliche Belastung nach 6 Wochen

 

Auch für die Gesäßvergrößerung gibt es neben der Verwendung von Implantaten die Möglichkeit der Eigenfettunterspritzung. Für viele Frauen , die unter einem schlaffen, eingefallenen Po leiden und vor einem Implantat zurückschrecken, oftmals eine geeignete Alternative. Mit derselben Methodik die bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett angewandt wird, kann man auch den Po mit Eigenfett aufpolstern, das vorher an anderen Körperstellen entnommen wurde.
Die methodischen Verbesserungen bei der Fettaufbereitung und Injektionstechnik ließen neben dem Beliebtheitsgrad des Brustaufbaus mit Eigenfett auch den der Povergrößerung über die Jahre kontinuierlich anwachsen. Der entscheidende Vorteil des Eigenfetts ist seine Verträglichkeit als körpereigenes Material.


Für wen ist die Povergrößerung mit Eigenfett eine echte Alternative?

  • bei Skepsis gegenüber Implantaten
  • bei vorhandenen Fettdepots die abgesaugt werden können
  • bei schlaffem oder eingefallenen Gesäß (z. B nach einer Diät)
  • bei vorhandenem Wunsch, die natürlichen Rundungen des Hinterns aufzupolstern
  • bei vorhandenem Wunsch den Po beliebig zu vergrößern (in mehreren Schritten)

→ Kombinierte Körperformung: Die Fettabsaugung zur Fettgewinnung optimiert die Silhouette und liefert gleichzeitig Eigenfett für die Povergrößerung.

 

Wie wird die Povergrößerung durchgeführt? Gewinnung und Einspritzung des Eigenfetts

Das Eigenfett wird meistens in örtlicher Betäubung, nach Wahl in Vollnarkose, nach Einspritzen der kleinischen Lösung zum Auseinanderdrängen und damit zur wasserstrahlassistierten Gewinnung der Fettzellen an einer unauffälligen Stelle entnommen (z. B Knieinnenseite, Bauch oder Hüftbereich), ohne dass ein sichtbarer Defekt entsteht. Das mit feinen Micronadeln gewonnene Fett wird nach der sterilen Aufbereitung direkt in das Gesäß eingebracht. Die Dauer des operativen Eingriffs ist abhängig von der Menge der abzusaugenden Areale, beläuft sich in der Regel aber bei etwa drei Stunden. Begünstigend ist der Po ein ideales Areal für eine Eigenfettinjizierung : denn das Fett wächst an stark durchblutetem Gewebe (in diesem Fall dem Pomuskel ) optimal an. Abschließend wird dem behandelten Gesäßareal ein Watteverband angelegt. Die abgesaugten Bereiche werden durch das Tragen von Kompressionswäsche geschützt.


Welche Komplikationen und Nebenwirkungen können auftreten?

  • Blutungen
  • nfektionen (Beeinträchtigung der Wundheilung) mit Hautrötungen, Schmerzen, Überwärmung, und Gewebeuntergang. Das Infektionsrisiko ist jedoch äußerst gering.
  • Äußerst selten, wie bei jedem operativen Eingriff, kann auch bei der Po Vergrößerung mit Eigenfett eine Embolie oder Thrombose auftreten.
  • Bei einer normaler Wundheilung können die Einstiche anfänglich deutlich gerötet sein. Diese verblassen aber im Laufe der Zeit und werden zart und unauffällig.
  • Da bei dieser Methode keine Fremdkörper wie Implantate angewendet werden, können keine allergischen Reaktionen auftreten.

Die Vorteile auf einen Blick

  • sehr natürliches Ergebnis
  • sehr natürlicher Tastbefund, kein Fremdkörpergefühl
  • keine Narben
  • keine allergischen Reaktionen
  • kombinierte Problemzonen-Behandlung durch Fettabsaugung und Körpermodellierung

 

Grenzen der Eigenfettimplantierung

  • bei einer Sitzung kann nicht unbegrenzt viel Volumen aufgebaut werden
  • um die gewünschte Größe zu erreichen können eventuelle mehrere Sitzungen nötig sein
  • besteht der Wunsch auf eine extreme Volumenvergrößerung, ist eine kombinierte Behandlung mit Implantaten möglich

 

Was muss nach dem operativen Eingriff beachtet werden?

Das gewohnte Sitzen wird in den ersten Tagen nach der Operation durch eventuelle Schwellungen am Gesäß stark beeinträchtigt. Auftretende Blutergüsse und Schwellungen klingen in den folgenden Wochen der Genesung ab. Die nächsten Tage und Wochen nach dem Eingriff heilen die Fettzellen im sehr vorteilhaften, stark durchbluteten Muskelgewebe gut ein. Dennoch können nicht alle Fettzellen im Gewebe anwachsen, was einen Volumenverlust unvermeidbar werden lässt. Das Endergebnis kann nach etwa drei Monaten beurteilt werden. Sollte der Wunsch einer weiteren Volumenzunahme bestehen, kann derselbe Eingriff sechs Monate danach ein zweites Mal durchgeführt werden.

 

Gerne erläutern wir Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch die verschiedenen Möglichkeiten einer Povergrößerung . Wir freuen uns Sie in unserer Klinik begrüßen zu dürfen.