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Injektions-Lipolyse - Die "Fett-weg-Spritze"

Behandlungsdauer: 20-45min je nach Arealgröße
Narkosevariante:           - -
Nach der Behandlung: Wiederaufnahme gewohnter Aktivitäten & Tätigkeiten bereits unmittelbar danach

 

Oft sind es nur kleine Stellen, die uns an unserem Körper stören. Aber gerade da, wo wir es uns wünschen, nehmen wir nur schwer oder gar nicht ab. Problemzonen in Form von Fettdepots können seit Jahren sehr erfolgreich durch die Fettabsaugung angegangen werden. Seit kurzem gibt es die Möglichkeit, kleinere störende Fettdepots einfach mit einer Spritze aufzulösen, die sogenannte Injektions-Lipolyse. Diese Methode wurde in Brasilien entdeckt und seither sehr erfolgreich bei vielen Patienten angewendet. Ein großer Vorteil der Methode ist die unkomplizierte Anwendung und die Tatsache, dass an den behandelten Stellen keine Neubildung der Fettdepots beobachtet wurde. Die Injektions-Lipolyse ist damit eine wirksame und kostengünstige Methode, um kleine Fettpolster, die weder durch eine Ernährungsumstellung noch durch gezielte Bewegungstherapie zu reduzieren sind, abzuschmelzen und zu verstoffwechseln. Die Behandlung ist insbesondere speziell für Problemzonen geeignet und nicht zur allgemeinen Gewichtsreduktion oder bei Fettleibigkeit einsetzbar. Sie wird vor allem von Patienten gewünscht, die einen operativen Eingriff vermeiden wollen.

Für welche Problemzonen eignet sich die Injektions-Lipolyse?

Mit der Injektions-Lipolyse können kleinere Fettdepots an Armen, Beinen ("sog. Reiterhosen"), Knie, Unterschenkel, Bauch und Kinn (Doppelkinn) sowie Tränensäcke gut behandelt werden. Zudem wird die Fett-weg-Spritze bei Fettansammlungen im Nasen-Lippen-Bereich und der männlichen Brust, sowie allgemein zur Körpermodellierung unterschiedlicher Problemzonen angewendet. Die Injektionen sind für den Patienten gut zu tolerieren und er ist danach sofort wieder arbeitsfähig. Längere Ausfallzeiten, wie sie bei der Anwendung anderer Methoden nötig sind, treten hier nicht auf. Allerdings hat auch diese Methode ihre Grenzen und bei größeren Fettdepots bleibt nach wie vor die Fettabsaugung zur Konturierung des Körpers die optimale Lösungsmethode.

Wie wirkt die Fett-weg-Spritze?

Für die Injektions-Lipolyse wird ein Wirkstoff verwendet, der aus Sojaöl gewonnen, zur Senkung von erhöhten Blutfettwerten eingesetzt wird und offiziell dafür zugelassen ist - Phosphatidylcholin. Dieses Öl enthält Lecithin, das ein natürliches Transportmolekül für Fett in unserem Körper ist. An den störenden Stellen wird eine genau definierte Menge des Wirkstoffes in einem festgelegten Abstand in Form kleiner Injektionen ins Fettgewebe eingebracht. Der eingebrachte Wirkstoff löst das Fett auf, das dann über das körpereigene Lymphsystem abtransportiert und abgebaut wird. Es handelt sich also um eine Verstärkung von natürlichen Vorgängen, die im Körper auch vorkommen. Einige Stunden nach der Injektion bemerkt der Patient eine lokale Reaktion, die sich in Form von Rötung und Schwellung bemerkbar macht. Nach wenigen Tagen klingt diese ab und der erste Erfolg wird sichtbar. Das Fettdepot wird innerhalb von 2 bis 4 Wochen bereits sichtbar reduziert.

Eignet sich die Injektions-Lipolyse für jeden?

Grundsätzlich ja. Es gilt aber zu beachten, dass die Fett-weg-Spritze nur für kleinere Fettmengen geeignet ist, also für Normalgewichtige mit Problemzonen.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Nein. Die Patienten verspüren lediglich ein leichtes Brennen und eine gewisse Druckempfindlichkeit im Bereich der Einstichstellen. Es kann auch zu geringen Schwellungen und Rötungen kommen, die nach kurzer Zeit wieder verschwinden.

Welche gesundheitlichen Risiken können bei einer Behandlung auftreten?

Das Präparat aus Sojaöl (Lipostabil) mit dem Wirkstoff Phosphatidylcholin ist gut verträglich. Es ist jedoch derzeit noch nicht gemäß deutschen Zulassungsrichtlinien zugelassen - ähnlich wie das Faltenwundermittel Botox, das aber dennoch tausendfach in Deutschland angewendet wird. Bis heute gab es bei den über 2.000 Patienten, die in Deutschland nach der Methode von Dr. Steitz behandelt wurden, keine bekannten Nebenwirkungen. Lediglich ein leichtes Druckgefühl oder Brennen kann einige Zeit anhalten - verschwindet dann aber wieder. In der gesamten medizinischen Literatur findet sich derzeit kein Beispiel von gesundheitlichen Risiken. Vielmehr gibt es zahlreiche Studien über die gute Verträglichkeit des Wirkstoffs Phosphatidylcholin, der unter anderem von Heilpraktikern in der Mesotherapie ins Gewebe gespritzt wird.

Das Auftreten von Allergien wird durch eine gründliche Voruntersuchung bzw. Befragung so weit wie möglich vermieden.

Wie lang dauert die Behandlung?

Jede Behandlung dauert ca. 15 bis 20 Minuten und erfolgt ambulant. Eine längere Verweildauer ist nicht nötig. Die Behandlungen müssen je nach Körperstelle und aufzulösender Fettmenge in Abständen von 2 bis 4 Wochen zwei bis drei Mal wiederholt werden. Danach ist das Fett an diesen Körperpartien endgültig verschwunden und kommt auch nicht wieder.


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