Golden Lifting
Remmaillage = Verjüngung
Das Golden Lifting hat sich als vorteilhafte Verjüngungsmethode der Gesichtshaut und anderen Regionen des Körpers erwiesen, wenn die ersten Zeichen der Zeit (z.B. Runzeln, Schlaffheit, etc.) erscheinen. Feine Fäden aus reinem 24-karätigem Gold, begleitet von einem Faden aus Polyglykoliksäure werden ins subkutane Gewebe eingeführt. Da der Goldfaden durch seine Reinheit sehr zerbrechlich ist, wird der Begleitfaden dazu benutzt, den Faden im Augenblick der Implantation zu stabilisieren. Mit der Absicht, tiefe Furchen und Falten anzuheben, werden die Goldfäden gemäß deren Verlauf implantiert, wohingegen man zur Korrektur größerer Flächen ein Gitternetz konstruiert. Die besten Resultate erhält man im Gesicht, Hals, Innenseite der Oberschenkel, Innenseite der Oberarme, sowie an der Bauchregion. Ein erster Erfolg wird bereits nach 4 bis 6 Wochen sichtbar und die Dauer des Ergebnisses beträgt 5 bis 10 Jahre. Dieses Verfahren kann beliebig oft wiederholt werden und schließt ein späteres Vorgehen nicht aus.Histologie
Neue Studien der Universität Murcia/Spanien belegen den Handlungsmechanismus dieser Technik auf histologischem Niveau. Die Polyglykoliksäure erzeugt eine bereits bekannte Hydrolysereaktion und wird somit innerhalb von ca. 60 Tagen vollständig resorbiert. Der Goldfaden provoziert eine Reaktion, die man "Granulomatoide" oder "imperfekte Granulomatose" nennen kann, da sie nahezu ausschließlich aus einer einkernigen "Histiozytenkrone" mit peripheren aktiven Fibroblasten bestehen wird. Keinesfalls werden mehrkernige Riesenzellen oder gar allergische Reaktionen beobachtet (Photo I). Mit Färbetechniken des Retikulin wurde festgestellt, dass sich eine Vielzahl dieser Zellen um den Goldfaden entwickeln. Makroskopisch kann man einen röhrenförmigen Bindegewebsaufbau erkennen (Photo 2).![]() | |
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Photo 1 |
Photo 2 |
In Folge dieser Zellenprozesse erfolgt eine verstärkte Hydration und Erneuerung der Haut, wodurch ein Liftingeffekt entsteht, ohne die Gesichtszüge zu verändern oder negative Merkmale zu hinterlassen.
Charakteristiken
Gerade, dreieckige, atraumatische Nadel: Gold- und Polyglykolacidfaden sind fest mit dieser Nadel verbunden, um eine minimale Diskontinuität, sowie ein minimales Trauma zu gewährleisten. Die dreieckige Spitze ermöglicht, sowohl ein leichtes Durchdringen der Haut, als auch den schnellen Verschluss des Fadenkanals. 24-karätiger Goldfaden: Ein, durch seine antiallergische Eigenschaft bevorzugtes Material. Polyglykoliksäure: Der gezwirnte Begleitfaden aus Polyglykoliksäure ermöglicht durch seine Geschmeidigkeit eine einfache Behandlung und wird durch Hydrolyse ohne entzündliche Reaktionen resorbiert. Verpackung: Das Goldfaden-Kit wird durch Äthylenoxyd sterilisiert. Dadurch erhält nicht nur die Oberfläche, sondern auch das Innere des Fadens seine Sterilität. Die Verpackung bleibt bis zur Anwendung verschlossen. Alle diese Charakteristiken ermöglichen eine leichte Implantation des Goldfadens, um vorherige mühselige Manipulationen, die mögliche Verunreinigung begünstigen, zu vermeiden.Implantationstechnik
Nach einer vorherigen Desinfektion der Region wird ein Lokalanästhetikum (mit Gefäßverenger) an Ein- und Ausstichstellen infiltriert. Mit einem Filzstift werden die späteren Verlaufslinien der Goldfäden markiert. Die Goldfäden werden in subkutaner Ebene eingeführt, wobei weder Ein- noch Ausstriche direkt im markierten Bereich sein dürfen (Tätowierungseffekt !!!). Nachdem die gesamte Nadel durchgeführt wurde, wird das proximale Ende des Fadens mit einem Finger komprimiert (er soll nicht aus der Einstichstelle erscheinen), der übrige Teil wird nach hinten und oben gezogen, mit der Absicht eine Hautfalte zu erzeugen. Der Assistent wird nun die Haut mit einer gebogenen Schere komprimieren und den Faden abschneiden. Dieser sollte nun nach Glattstreichen der Haut subkutan verschwinden. Im Anschluss wird die behandelte Region mit Papierpflasterstreifen fixiert, um die Mimik für 24 Stunden einzuschränken. Nach dieser Zeit kann die Fixierung wieder entfernt werden.weiter zu Aptos Lifting (bzw. Softlifiting, Fadenlifting)






